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Torsten Hebel: Wer sagt eigentlich, dass das Seelenheil eine ernste Sache sein muss?

Diesen Freitag, 16. April, tritt der Berliner Kabarettist Torsten Hebel in Freiburg auf (20 Uhr, Kaiser-Joseph-Straße, Ecke Rempartstraße, 1. OG, Eintritt: 3 Euro – Domino-FR berichtete bereits). Hebel steht gemeinsam mit dem Freiburger Poeten Simon Felix Geiger auf der Bühne. Domino-FR hat den 44-jährigen Sapßmacher aus der Hauptstadt dazu befragt, wie für ihn sein Glaube, sein Beruf im Schweinwerferlicht und seine Arbeit mit benachteiligten Berliner Jugendlichen zusammengehen.

Domino-FR: Humor und Glaube – passt das zusammen? Schließlich ist das Seelenheil doch eine ernste Sache.
Torsten Hebel: Humor ist der Bruder des Glaubens, so sagt es Martin Buber. Und wer sagt eigentlich, dass das Seelenheil eine ernste Sache sein muss?

Domino-FR: Welche Bühnenerinnerungen verfolgen Sie? Was war das Schönste und das Schlimmste, was Sie bisher bei einem Auftritt erlebt haben?
Hebel: Am schönsten ist es, wenn die Leute vor Lachen außer Atem sind. Das schlimmste ist das Gegenteil – ist mir aber erst einmal passiert (lacht).

Domino-FR: Sind sind der Leiter des Projekts “Bluboks” in Berlin. Was passiert dort? Und hat das etwas zu tun mit Ihrer Arbeit als Kabarettist?
Hebel: In diesem Projekt versuche ich Kinder, die sonst nicht zu lachen haben, von der Straße zu holen. Sie bekommen Geborgenheit, Herausforderung und Anerkennung. Die Bluboks Berlin stärkt den Selbstwert der Kinder und Jugendlichen und bietet ihnen eine Perspektive für ihre Zukunft. Das macht Spaß!

Domino-FR: Womit kann (oder muss) das Freiburger Publikum rechnen, wenn Sie am 16. April loslegen?
Hebel: Es wird ein humorvoller Abend voller Lachen. Wer Lacht, der öffnet sich, und wer sich öffnet, ist nicht mehr ganz dicht (lacht). An diese Abend erwartet den Besucher Comedy voller Witz, Charme und Leidenschaft!

Domino-FR: Was ist Ihr größter Wunsch an die Kirche in Deutschland?
Hebel: Reformation. Die Kirche sollte wieder zu einer Bewegung der liebenden Menschen werden, deren Sorge es ist, dass Menschen aufgewertet und heil werden.

 

Eine Antwort auf “Torsten Hebel: Wer sagt eigentlich, dass das Seelenheil eine ernste Sache sein muss?”

  1. Hallo Heike,
    wäre das was für Dich???
    LG Anne
    (Ich geh wahrscheinlich hin)

     

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